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ÖkoFaire Einrichtung

Wir legen los! Wie starten wir den Prozess?

Am 16. Juni 2021 von 10:30 bis 12:30 Uhr

Für Mitarbeitende in kirchlichen und diakonischen Einrichtungen in der Nordkirche.

In einer zweistündigen ZOOM-Session möchten wir Ihnen Folgendes anbieten:

  • - praktisches Handwerkszeug und Tipps rund um einen gelungenen Start in den Umstellungsprozess

  • - Ideen rund um die interne Kommunikation, Infos zur idealen Zusammensetzung des Projektteams

  • - Tricks und Kniffe rund um das Thema Projektmanagement im Kontext der ökofairen Beschaffung

    - Anregungen aus der Praxis, wie man recht schnell und unkompliziert erste Maßnahmen erfolgreich umsetzen kann

Das Seminar wird dieses Jahr zweimal angeboten. Falls Sie zum ersten Termin im Juni keine Zeit haben, aber teilnehmen möchten, notieren Sie sich bitte schon einmal den Ausweichtermin am 11. August 2021, ebenfalls von 10:30-12:30 Uhr. Die Anmeldung für den August-Termin schicken wir zu gegebener Zeit herum.

 

Anmeldung für den Juni-Termin

 

 

 

Nachhaltige Beschaffung

Ökofaire Gemeinde

Onlinesprechstunde Ökofaire Gemeinde

Jeden ersten Mittwoch in den geraden Monaten

Am 7. April 2021, von 18-19 Uhr findet die nächste Onlinesprechstunde zum Projekt Ökofaire Gemeinde statt. Hier ist Platz für einen regen Austausch über Informationen, Fragen und Ideen rund um die Ökofaire Gemeinde und das Thema nachhaltige, klimagerechte Beschaffung.

Anmeldung bitte an petra.steinert@umwelt.nordkirche.de

 

Zum Flyer

 

 


3. überarbeitete Auflage steht zur Verfügung

Broschüre ÖkoFaire Gemeinde

Bereits mehr als 30 Gemeinden in der Nordkirche sind auf dem Weg der ÖkoFairen Gemeinden. Ökofaire Beschaffung ist ein praxisnahes Werkzeug, um sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit den knappen und endlichen Ressourcen der Erde einerseits und für mehr Gerechtigkeit durch Fairen Handel andererseits einzusetzen. Ökofaire Beschaffung kann auch bedeuten, auf eine Neuanschaffung zu verzichten und sich stattdessen für eine Reparatur oder geteilte Nutzung von Gegenständen zu entscheiden.Wir freuen uns, dass Ihre Kirchengemeinde Interesse an der Aktion ÖkoFaire Gemeinde hat. Diese Broschüre ist die 3. überarbeitete Auflage, da das Interesse an dieser Aktion stetig steigt.

 

Broschüre ÖkoFaire Gemeinde

Weitere Informationen

 

 


Auch Einrichtungen können ausgezeichnet werden

Foto: Änne Lange

NEU: Broschüre ÖkoFaire Einrichtung

Nicht nur Kirchengemeinden tragen zum glaubwürdigen Handeln und Wirtschaften in unserer Kirche bei, auch in den kirchlichen Häusern, Verwaltungen, Diensten und Werken sowie anderen Einrichtungen des Kirchenkreises wird Wert auf zukunftsfähiges Wirtschaften gelegt. Gerade kirchliche Häuser, Kirchenkreisverwaltungen und Regionalzentren Kirchlicher Dienste haben einen hohen Vorbildcharakter. Sie können andere motivieren, sich mit dem eigenen Ressourcenverbrauch zu beschäftigen und durch bewusste Kaufentscheidungen Umweltschutz und faire Arbeitsbedingungen zu stärken.

ÖkoFaire Einrichtung Broschüre

Weitere Informationen auf der Webseite www.ökofaire-einrichtung.de

 

 


Schaut hin

SCHAUT HIN - Von der Arbeit - für das Essen auf unserem Teller

Arbeitshilfe und Ideensammlung für Kirchengemeinden

»Schaut hin« (Mk 6,38) lautet das Motto des ökumenischen Kirchentages in Frankfurt 2021.
»Schaut hin« ist auch das Motto dieser Arbeitshilfe, mit der wir Sie ermutigen wollen, mit Ihrer Gemeinde oder Gemeindegruppen sprichwörtlich über den Tellerrand zu schauen.
Vielen Menschen ist die Qualität ihres Essens wichtig. Doch bis zum Sommer 2020 waren die Arbeitsbedingungen derjenigen, die auf den Feldern oder in der Fleischindustrie für die Produktion dieses Essens arbeiten, kein
Qualitätskriterium. Mit dem Ausbruch massiver Coronaerkrankungen in den Unterkünften und Arbeitsstätten stehen diese – vor allem aus Angst vor eigenen Ansteckungen – nun auf einmal im Fokus.

Mit dieser Arbeitshilfe bieten wir Ihnen Anregungen für Gottesdienste und Andachten, Gemeindeabende und anderes mehr.

Broschüre zum Herunterladen

 

 

Das kirchliche Beschaffungsportal

Regionale, nachhaltige und ökologische Beschaffung in der Nordkirche

Seit Mitte 2019 ist das kirchliche Beschaffungsportal kirchenshop.de online. Das Angebot des Portals entspricht dem Klimaschutzgesetz der Nordkirche und berücksichtigt die seit 1.01.2019 gültige Beschaffungsverwaltungsvorschrift. Auf kirchenshop.de können Kirchenkreise, Kirchengemeinden, Einrichtungen, Dienste und Werke und die Diakonie regionale, nachhaltige, ökologische und fair gehandelte Produkte einkaufen - vom Kirchenbedarf über Lebensmittel, Büroartikel, Möbel, Strom bis zu Dienstleistungen.

Das Beschaffungsportal in der Nordkirche ist ein Projekt der Kirchenkreise, der Landeskirche und der Diakonie gemeinsam mit der HKD Handelsgesellschaft für Kirche und Diakonie mbH.

Weitere Informationen: www.beschaffungsportal-nordkirche.de

Direkt online bestellen:kirchenshop.de

Beschaffung gemäß Klimaschutzgesetz

Nordkirche gibt sich Beschaffungsverwaltungsvorschrift

Am 8. Juni 2018 wurde die Beschaffungsverwaltungsvorschrift (BeschVwV) der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland beschlossen. Sie tritt zum 1. Januar 2019 in Kraft.

Die BeschVwV regelt die Beschaffung von Gegenständen und von Leistungen einschließlich der damit verbundenen Vergabe und Abwicklung von Aufträgen nach § 8 Absatz 3 des Klimaschutzgesetzes der Nordkirche vom 31. Oktober 2015. Die Grundsätze für die Beschaffung sind jetzt: Suffizienz, Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit sowie Nachhaltigkeit.

Ein Online-Beschaffungsportal, das die Umsetzung der Vorschrift erleichtern wird, ist bereits in Arbeit. Für Nutzer und Nutzerinnen innerhalb der Nordkirche wird es dazu Einführungsseminare geben.

Den Wortlaut der Beschaffungsverwaltungsvorschrift sowie Informationen zu den Beschaffungskriterien lesen Sie hier: BeschVwV

 

 

Aktion ÖkoFaire Gemeinde

Im März 2017 wurde die Aktion ÖkoFaire Gemeinde vom evangelischen Hilfswerk „Brot für die Welt“, den Diakonischen Werken in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein, der Infostelle Klimagerechtigkeit im Zentrum für Mission und Ökumene in der Nordkirche, von den Kirchenkreisen Altholstein, Hamburg-West/Südholstein und Mecklenburg sowie dem Umweltbeauftragten der Nordkirche initiiert.

Mit der Aktion „ÖkoFaire Gemeinde“ sollen Kirchengemeinden ermutigt werden, mit kreativen Ideen faire und ökologische Aspekte in ihr Kaufverhalten zu integrieren. Zunächst sind ein Beschluss des Kirchengemeinderates und eine Bestandsaufnahme der bisherigen Beschaffungspraxis nötig. Im Anschluss sollen aus dem Kriterienkatalog der Aktion mindestens zehn Maßnahmen ausgewählt werden, die umzusetzen sind, beispielsweise der Umstieg auf Papier mit dem Umweltsiegel „Blauer Engel“, der Kauf von GEPA-Produkten, Bewirtung mit vegetarischen Mahlzeiten bei Gemeindefesten, Einsatz von LED-Lampen oder die Nutzung von Bus, Bahn und Fahrrad, um Termine und Veranstaltungen zu besuchen. Anschließend unterzeichnet die Gemeinde eine Selbstverpflichtungserklärung und überprüft regelmäßig die Umsetzung ihrer Maßnahmen.

 

Erste ÖkoFaire Gemeinde der Nordkirche ausgezeichnet

Am 29.11.2017 hat Gerhard Ulrich, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, die Kirchengemeinde Breklum (Nordfriesland) als erste ÖkoFaire Gemeinde ausgezeichnet.

Mehr Informationen hier

Wie werden wir ökoFaire Gemeinde?

Kriterienkatalog, Projektbeschreibung, Ansprechpartner und weitere Informationen finden Sie auf: www.oekofaire-gemeinde.de

Beschaffung

Sozial gerecht und ökologisch einkaufen – glaubwürdig wirtschaften

Die Nordkirche wird durch systematische Umstellung auf ökofairen Konsum ein sichtbares Zeichen für die Bewahrung der Schöpfung
setzen. Das maßgebliche Projekt für die ökofaire Beschaffung der Nordkirche ist „Zukunft einkaufen“.
www.zukunft-einkaufen.de

Wir wollen dadurch nachhaltiges Konsumverhalten fördern und ökologische, sozial gerechte oder öko-faire (Konsum-) Alternativen einsetzen.
Damit wird ein essentieller Beitrag zur Verbesserung der kirchlichen Beschaffung unter Nachhaltigkeitskriterien geleistet. Diese Kriterien
schließen die Beschaffung von Lebensmitteln, Blumen und Textilien aus Fairem Handel und aus biologischem Anbau ebenso ein wie den Kauf
umweltschonender Büromaterialien oder die Nutzung umweltverträglicher Energieressourcen. Das Projekt zielt dabei jedoch nicht nur auf die
kirchliche Beschaffung ab, sondern möchte auch Vorbild für andere Institutionen sein. Das kirchliche Engagement soll zudem auch die
Gemeindemitglieder dazu anregen, sich mit dem eigenen Konsumverhalten kritisch auseinander zu setzen.



Kaffee

Der Kaffee muss so süß sein wie die Küsse eines Mädchens am ersten Tag, so heiß wie die Nächte in ihren Armen und schwarz wie die Flüche der Mutter, wenn sie es erfährt“ – so lautet ein arabisches Sprichwort. Heute wissen wir, dass man beim Kaffee auch noch auf ein paar andere Eigenschaften achten sollte! Die Deutschen trinken über 6 Kg Kaffee pro Person und Jahr (=160 Liter)...

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Papier

Eine Studie des Umweltbundesamtes aus dem Jahr 2000 hat es noch mal ans Licht gebracht:
Es ist umweltfreundlicher, Altpapier wieder zu verwenden als es zu verbrennen.
Es ist wesentlich umweltfreundlicher, Umwelt-Papier herzustellen als neues Papier aus frischen Fasern.
Das Umweltbundesamt stellt fest... weiterlesen

Ökostrom

Wer sagt, man könne ja doch nichts tun, irrt. Jede und jeder von uns hat die Möglichkeit, ohne großen Aufwand seinen Lebensstil so einzurichten, dass die negativen ökologischen Folgen unseres Lebensstils deutlich verringert werden.
Seit der Liberalisierung des Strommarktes 1999 kann man z.B. leicht den Stromanbieter wählen, der das liefert, was man haben möchte. Wir plädieren für „Grünen Strom“... weiterlesen

Computer

Computer sind aus unserer heutigen Welt nicht mehr wegzudenken. Alltag und auch Privatleben sind von seiner Nutzung geprägt. Die Branche lebt aber auch von kurzen „Innovationszyklen“: ein Computer ist kein Begleiter fürs Leben, sondern erreicht in der EU eine durchschnittliche Lebensdauer von 6 Jahren – oft gelten 3-5 Jahre als Zeitraum in dem das Gerät völlig veraltet sein soll.
Für den Lebensweg eines Computers werden ca. 16-19 t Rohmaterial benötigt... weiterlesen

Blumen

3,2 Milliarden Euro geben die Deutschen im Jahr für Schnittblumen aus - einer der größten Schnittblumenkonsumenten der Welt. Diese Blumen stammen aber zu 82% aus dem Ausland - Holland ist als Importeur führend, aber besonders in den Wintermonaten steigt der Absatz von Schnittblumen aus Ländern wie Kolbumien, Ecuador oder Kenia erheblich an. Schon wenige Stunden... weiterlesen

Verpackung und Müll

Das Drumherum - Verpackungsmüll als Klimakiller. 72 kg Verpackungsmüll „produziert“ jeder Deutsche pro Jahr. 10,6 Millionen Tonnen sind das zusammen. Obwohl wir eine Kreislaufwirtschaft anstreben, die möglichst viel Abfallstoffe recyceln und wieder-verwenden möchte, fällt immer noch viel zu viel Müll an, der nicht nötig wäre und nach einmaligem Gebrauch in die Tonne fliegt. Nur ein Teil davon wird später wieder genutzt - der Rest stattdessen verbrannt. Damit gehen bedeutende Reststoffe verloren, wertvolles Erdöl, das das Klima bei der Verbrennung belastet, wird verschwendet.
Eine richtige Mülltrennung ist nach wie vor eine große Hilfe. Wer Glas, Papier und „gelben Müll“ ordentlich entsorgt, tut der Umwelt etwas Gutes. Wer beim Einkaufen selbst etwas gegen den Müll tun möchte, hat dazu einige Möglichkeiten:... weiterlesen

Grabsteine

Schätzungsweise ein Drittel der deutschen Grabsteine stammen aus Indien. Dort ist zwar per Gesetz Kinderarbeit in den Steinbrüchen verboten, trotzdem wissen wir, dass die Realität leider ganz anders aussieht. Eine besondere Rolle spielt dabei die „Schuldknechtschaft“, die indische Eltern dazu bringt, ihre Kinder als billige Arbeitskräfte an Steinbrüche zu geben.

Zwar gilt bereits seit 1999 ein weltweites Verbot von Schuldknechtschaft mit dem Übereinkommen 182 der Internationalen Arbeitsorganisation ILO. Aber es muss noch eine Menge dafür getan werden, damit dieses Recht für viele Kinder der Welt auch Wirklichkeit wird... weiterlesen