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Herzlich willkommen!

„Die Natur bebauen und bewahren im Wissen um ihren Charakter als Schöpfung.“ (Prof. Heinrich Bedford-Strohm) Das ist unser Auftrag als Christen. „Gottes Schöpfung“ drückt das Wozu unserer Mitwelt aus, das heißt Lebensräume so gestalten, damit Lebewesen darin sich entfalten können. Diesem Auftrag weiß sich das Umwelt- und Klimaschutzbüro der Nordkirche verpflichtet.

Seit dem 1. August 2013 ist Pastor Jan Christensen der Beauftragte für Umweltfragen der Nordkirche. Erfahrungen für diese Tätigkeit hat er gesammelt als Mitarbeiter für den “Kirchlichen Weltdienst”, der sich u.a. mit entwicklungspolitischen Fragestellungen befasst, als Gemeindepastor, als Pastor für Ökumene, als Beauftragter für Klimaschutz und zuletzt als Leiter der Klimakampagne der Nordkirche.

Seit 1. Oktober 2016 gehört zu seinem Verantwortungsbereich das neu eingerichtete Klimaschutzbüro der Nordkirche. Drei Klimaschutzmanager/innen wurden von der Nordkirche eingestellt als Koordinatoren, Ansprechpartner und Berater für die Kirchenkreise und -gemeinden bei der Umsetzung des Klimaschutzkonzepts (2012) und Klimaschutzgesetzes (2015) der Nordkirche. Ihre übergeordnete Aufgabe ist die Fortschreibung der CO2-Bilanz der Nordkirche, ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Ziel: Im Jahr 2050 soll die Nordkirche CO2-neutral sein.

Seit 1. Januar 2020 wird das Team des Umwelt- und Klimaschutzbüros durch eine Bildungsreferentin verstärkt.

Kontakt

Pastor Jan Christensen

Beauftragter der Nordkirche für Umweltfragen

Tel.: 040 30620 1521 ** mobil: 0151 42225311

jan.christensen@umwelt.nordkirche.de

 

Alle Ansprechpartner*innen des Umwelt- und Klimaschutzbüros sowie Anschrift und Anfahrtbeschreibung finden Sie hier:

Unser Team

Gebäuderestaurierung und Klimaschutz

Alte Pfarrscheune in Lichtenhagen-Dorf zukunftsweisend umgebaut

Die alte Pfarrscheune von 1895 in Lichtenhagen-Dorf im Landkreis Rostock ist nach zweijähriger Restaurierung mittlerweile zu einem nahezu CO2-neutralen Gebäude umgebaut worden. Durch die Nutzung von Erdwärme, Photovoltaikanlagen auf dem Dach mit einem Stromspeicher und einer starken Dämmung an den Außenwänden, konnte dies erreicht werden.

"Wir haben quasi ein neues Gebäude in der Hülle des Alten gebaut", erläutert der ehrenamtlichen Bauleiter Friedrich Heilmann. Gemeinsam mit Bauausschuss und Architekt hat Heilmann ein zukunftsweisendes  Energiekonzept erarbeitet.

Mehr Informationen: hier

Nachhaltigkeit

Kirchenkreis Plön-Segeberg beschließt CO2-neutralen Verwaltungsneubau

Auf der Synode des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Plön-Segeberg, am 27. Juni 2020, wurde der Neubau der Kirchenkreisverwaltung beschlossen. Das Gebäude soll nahezu CO2-"neutral" errichtet und betrieben werden. Der Entschluss, ein CO2-neutrales Gebäude in Holzrahmenkonstruktion mit Geothermie und Photovoltaik zu bauen, sei auch mit Blick auf Umwelt und Klimawandel gefallen. „Hier sehen wir uns als Kirche in einer besonderen Schöpfungs-Verantwortung gegenüber den nachfolgenden Generationen“, sagte Propst Erich Faehling. Zudem spart auch diese Entscheidung noch einmal deutlich Kosten ein: Durch die CO2-Neutralität koppelt sich der Kirchenkreis weitestgehend von der Entwicklung steigender Energiekosten und der in Zukunft zunehmenden CO2-Besteuerung ab.

Mehr Informationen hier

Projekt des Umwelt- und Klimaschutzbüros der Nordkirche

Ev. Kita Arche Noah in Büchen schafft umweltfreundliche E-Lastenräder an

Die Kindertagesstätte „Arche Noah“ der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Büchen im Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg hat vom Umwelt- und Klimaschutzbüro der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche)  zwei E-Lastenräder erworben.

Die Lastenräder waren 2018 vom Umwelt- und Klimaschutzbüro angeschafft worden und konnten seitdem von Kindertagesstätten nordkirchenweit kostenlos ausgeliehen und  getestet werden. „Mit dem Projekt wollten wir klimafreundliche Alternativen im Bereich Mobilität fördern. Kindertagesstätten kommt hier eine wichtige Rolle als Bildungseinrichtung und Multiplikator zu“, erläutert der Umweltpastor der Nordkirche, Jan Christensen, bei der Übergabe.

Mit den Lastenfahrrädern haben die Kindertagesstätten die Möglichkeit Ausflüge mit den Kindern zu machen, Einkäufe klimaneutral zu erledigen, die praktische Verkehrserziehung zu fördern, aufzuzeigen und erfahrbar zu machen, was man alles per Fahrrad erreichen und erledigen kann.

Pressemitteilung 25.6.2020

 

 

Die Kinder der Ev. Kita Arche Noah in Büchen freuen sich über die neuen Lastenfahrräder

SchöpfungsWochen in den Evangelischen Kitas der Nordkirche

Klimaschutz für kleine Leute – SchöpfungsWoche vom 7. bis 12. Juni 2020

Alle Evangelischen Kitas der Nordkirche sind herzlich eingeladen, bei der SchöpfungsWoche 2020 mitzumachen:
Gott schuf sie gut – Gott schuf sie schön.

Die SchöpfungsWochen sind ein Bildungsprojekt im Klimaschutzplan der Nordkirche. Sie bieten Materialsammlungen für pädagogische Mitarbeitende an und eine Gottesdienst-Arbeitshilfe für Kitas und Kirchengemeinden.

Für die SchöpfungsWoche 2020 wurde ein Best-Of aus den Materialordnern der vergangenen vier Schöpfungswochen (Sonne, Erde, Wasser und Luft) zusammengestellt, zusätzlich gibt es die Gottesdienst-Arbeitshilfe "Die Schöpfung - und wir mittendrin" angeboten.

Mehr Informationen, Materialbestellung und Downloads: hier

Nordkirche SchöpfungsWoche 2020

Klimaschutzbericht 2018

Umsetzung des Klimaschutzgesetzes der Nordkirche

Die Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) hat am 29. Februar 2020 den dritten Bericht über die Umsetzung des Klimaschutzgesetzes entgegengenommen. „Dieser Klimaschutzbericht gibt Antwort auf die Frage, wie weit wir gekommen sind mit Blick auf die Verminderung unserer CO2- Emissionen. Und er zeigt, auf wie vielfältige Art und Weise Klimaschutz in der Kirche verfolgt wird“, betonte Bischof Gothart Magaard, Sprengel Schleswig und Holstein, bei der Einbringung des Berichts.

Zur Pressemitteilung: hier

Zum Nachlesen: Klimaschutzbericht 2018

 

 

Klimafasten

Andere Lebensweise kreativ ausprobieren – Aufruf
zum Klimafasten 2020

Jan Christensen, ruft Christinnen und Christen,
Gemeinden, Kirchenkreise, Dienste und Werke zur Teilnahme am Klimafasten 2020
auf. Bei der Aktion, die am Aschermittwoch (26. Februar) beginnt, ginge es darum,
„klimafreundlicher und ressourcensparender zu leben“, so Christensen zum Start
der Aktion. „Wir können klimafreundliche Lebensweisen ausprobieren und in unsere
Routine überführen. Dazu sind die sieben Wochen vor Ostern eine gute
Gelegenheit.“

Pressemitteilung im Wortlaut

Informationen zu Veranstaltungen und Material-Download: www.kirchefuerklima.de/klimafasten

Kirchen für Klimagerechtigkeit

Nordkirche tritt dem Ökumenischen Netzwerk Klimagerechtigkeit bei

Die Kirchenleitung der Nordkirche hat Ende November beschlossen, die Mitgliedschaft beim Netzwerk zu beantragen.

Die Vorsitzende der Kirchenleitung, Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt, begrüßt diesen Schritt: „Uns verbindet der Glaube an Christus – gerade dort, wo wir gemeinsam unsere Schöpfungsverantwortung wahrnehmen. Schon jetzt sind viele Menschen von den gravierenden Folgen des Klimawandels betroffen; davon berichten uns auch Menschen aus unseren Partnerkirchen."

Das Ökumenische Netzwerk Klimagerechtigkeit wurde 2018 gegründet. Darin kooperieren ein katholisches Bistum, mehrere evangelische Landeskirchen sowie kirchliche Hilfswerke, Kirchenkreise, Fachstellen und Initiativen.

 

Am Aufbau des Netzwerks haben sowohl der Umweltbeauftragte der Nordkirche, Pastor Jan Christensen, als auch die Infostelle Klimagerechtigkeit mitgewirkt. Das Zentrum für Mission und Ökumene in der Nordkirche ist vom Ökumenischen Netzwerk Klimagerechtigkeit mit der Trägerschaft seiner evangelischen Geschäftsstelle beauftragt. Eine zweite Geschäftsstelle ist beim katholischen Hilfswerk Misereor in Berlin angesiedelt. Das Ökumenische Netzwerk Klimagerechtigkeit hat „churches for future“ initiiert, ein Bündnis, dem bereits mehr als 60 Diözesen, Landeskirchen und kirchliche Einrichtungen angehören. Auch die Nordkirche unterstützt „churches for future“ und solidarisiert sich damit auch mit der Bewegung von „FridaysforFuture“ und ihren Anliegen.

(aus: Pressemitteilung der Nordkirche vom 25.11.2019, gesamter Text: hier)

 

 

Fridays for Future

#AllefürsKlima
Gemeinsam Glocken läuten, beten, demonstrieren am 29.11.19

Die Infostelle Klimagerechtigkeit, das Zentrum für Mission und Ökumene und der Umweltpastor der Nordkirche rufen dazu auf, sich am globalen Klima-Aktionstag zu beteiligen: "Als Kirche teilen wir die Besorgnis eines breiten gesellschaftlichen Bündnisses, dass angesichts der massiven Herausforderungen des Klimawandels zu wenig umgesteuert und politisch gehandelt wird. Anlässlich der Weltklimakonferenz, die vom 2.-13.12.2019 in Madrid stattfinden wird, sind wir erneutvon FridaysForFuture eingeladen, mit unseren weltweiten Partnerkirchen unsere Stimme zu erheben und den globalen Klima-Aktionstag am 29.11. zu unterstützen."

Aufruf im Wortlaut

Aktion in Hamburg

Aktionen Nordkirchenweit

Manifest zur Klimakrise

Klimaexperte appelliert an die Verantwortung der Kirchen

Prof. Dr. Wolfgang Lucht, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e.V., fordert in einem Manifest "Das Wasser der Nachfolge" die Kirche auf, in Sachen Klima und Umwelt stärker als bisher auf den „Ernst der Lage“ hinzuweisen:

„Noch nie zuvor in der Geschichte der Menschheit gab es ein solches, von uns selbst verursachtes globales Ausmaß der Umweltzerstörung. Die Kirchen sprechen als große gesellschaftliche Organisationen, als Inhaberinnen ihr eigener Einstellungen und Infrastrukturen. Aber sie müssen sprechen vor allem auch als Kirchen Gottes."

Der Text des renommierten Wisenschaftlers, der für den Weltklimarat arbeitet und Mitglied des Sachverständigenrates der Bundesregierung für Umweltfragen ist, erschien im Sammelband "Leben im Anthropozän" (hg. v. B. Bertelmann/K. Heidel, Oekom Verlag).

 

 

Klima-Aktionstag

Fridays for Future

Am 20.09 war der dritte große Klimastreik von Fridays for Future, an dem sich die Nordkirche im Form einer Andacht und eines Demoblocks beteiligt hat. Einen kurzen Rückblick auf den Tag und die Aktionen bietet die Infostelle Klimagerechtigkeit.

Sonntag Judika 2019

Literaturtipps zum Themenkomplex Gerechtigkeit und Schöpfung

Drängende Fragen, Antwortperspektiven, Praxistipps, befreiungstheologische Positionen, naturwissenschaftliche und ökonomische Blickwinkel, Handlungsmodelle, Gedankenanstöße, Kritisches, Hoffnunggebendes ... - eine Literaturliste für ganz unterschiedliche Zugänge, Fragen, Erwartungen und zeitliche Lesekapazitäten gibt es hier zum Herunterladen: Lektüreempfehlungen zu Gerechtigkeit und Schöpfung

Nachhaltigkeit an kirchlichen Gebäuden

Leitlinie der EKD bestätigt Klimaschutzziel der Nordkirche

Die gemeinsame Leitlinie „Nachhaltigkeit an kirchlichen Gebäuden“ (Herbst 2018) der Bauamtsleitenden und Umweltbeauftragten in der Evangelischen Kirche in Deutschland bestätigt die Zielsetzung des Klimaschutzgesetzes der Nordkirche vom Oktober 2015, bis 2050 bilanziell CO2-neutral zu sein.

Dabei stellen die denkmalgeschützten Gebäude und die Kirchen eine besondere Herausforderung dar. Die Leitlinie gibt wichtige Hinweise auf eine bedarfsgerechte und attraktive Gestaltung. So wird auch vorgeschlagen, möglichst körpernah zu temperieren oder in der kalten Jahreszeit in einen abgetrennten Winterkirchraum umzuziehen. Als Baumaterialien kommen bevorzugt nachwachsende Rohstoffe in Betracht und sinnvolle Maßnahmen sollten auch kreditfinanziert ermöglicht werden, da sie oft Betriebskosten in der Zukunft einsparen.

Informationen zur Leitlinie: hier

 

 

Auszeichnung

Kirchengemeinde Quern-Neukirchen ist Ökofaire Gemeinde

Als erste Kirchengemeinde im Kirchenkreis Schleswig-Flensburg erhält die Kirchengemeinde Quern-Neukirchen die Auszeichnung "ÖkoFaire Gemeinde".

Am 8. September 2018 enthüllten der Umweltbeauftragte der Nordkirche, Jan Christensen, und Pastor Ingo Gutzmann, Leiter des Regionalzentrums des Kirchenkreises, feierlich die Plakette am Gemeindehaus, die die Gemeinde nun auch nach außen als „ÖkoFaire Gemeinde“ ausweist.

Mehr zu Motivation und Engagement der Kirchengemeinde, ökofaire Maßnahmen umzusetzen und Zukunft neu und nachhaltig zu gestalten: hier

„Ich bin tief beeindruckt, dass die Kirchengemeinde sich bereits seit langer Zeit so umfassend für das Thema einsetzt“, sagt Umweltpastor Jan Christensen und Pastor Ingo Gutzmann ergänzt, dass die Auszeichnung eine Möglichkeit sei, gemeinschaftlich mit Freude Neues zu gestalten.

v.l.n.r.: Susanne Thiesen (Kirchenkreis-Ökumenebeauftragte), Jan Christensen (Umweltbeauftragter d. Nordkirche), Insa Krempin (Kirchenkreis-Klimaschutzbeauftragte), Ingo Gutzmann (Leiter d. Regionalzentrums im Kirchenkreis), Sandra Limke und Pastor Philipp Reinfeld (beide Kirchengemeinde Quern-Neukirchen) © Michael Haalbeck

Beschaffung gemäß Klimaschutzgesetz

Nordkirche gibt sich Beschaffungsverwaltungsvorschrift

Die Beschaffungsverwaltungsvorschrift (BeschVwV) der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland wurde am 8. Juni 2018 beschlossen und tritt zum 1. Januar 2019 in Kraft.

Die BeschVwV regelt die Beschaffung von Gegenständen und von Leistungen einschließlich der damit verbundenen Vergabe und Abwicklung von Aufträgen nach § 8 Absatz 3 des Klimaschutzgesetzes der Nordkirche vom 31. Oktober 2015. Die Grundsätze für die Beschaffung sind jetzt: Suffizienz, Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit sowie Nachhaltigkeit.

Ein Online-Beschaffungsportal, das die Umsetzung der Vorschrift erleichtern wird, ist bereits in Arbeit. Für Nutzer und Nutzerinnen innerhalb der Nordkirche wird es dazu Einführungsseminare geben.

Den Wortlaut der Beschaffungsverwaltungsvorschrift sowie Informationen zu den Beschaffungskriterien lesen Sie hier: BeschVwV

 

 

Fahrradpilgern

Schöpfung erfahren - Radpilgertouren mit dem Umweltpastor

 

Umweltpastor Jan Christensen bietet regelmäßig um Himmelfahrt eine mehrtägige Fahrradpilgertour im Nordkirchengebiet an.

Übernachtet wird in Gemeindehäusern und unterwegs werden kirchliche und nichtkirchliche ökologische Projekte besucht. Bisherige Stationen/Themen waren z.B. ein Passivhaus-Pastoratsneubau, naturnahe Waldwirtschaft, Fahrradführung durchs Moor, eine Meierei, Naturerlebnisraum, Gemeinschaftsgarten einer städtischen Kirchengemeinde, eine energieeffizient restaurierte Pfarrscheune.

Die nächste Fahrradpilgertour findet 2021 statt und führt nach Angeln. Route und Programm werden rechtzeitig hier auf der Homepage angekündigt. Interessierte können sich auch in den Radpilger-Emailverteiler aufnehmen lassen.

Bitte senden Sie bei Interesse eine Email an das Sekretariat des Umweltbeauftragten: katharina.grossheim@umwelt.nordkirche.de

© Ulrike Schmidt

Landessynode 2017 in Travemünde

Erste Ergebnisse bei Umsetzung des Klimaschutzgesetzes der Nordkirche

Bei ihrer 18. Tagung befasste sich die Landessynode der Evangelisch-Lutherischen Kirche Norddeutschlands auch mit der Umsetzung des Klimaschutzgesetzes von 2015.

In der Pressemitteilung zur Landesynode vom 17.11.2017 werden Bericht und Diskussion zum Thema wie folgt zusammengefasst:

Dr. Ralf Büchner, Mitglied der Ersten Kirchenleitung, informierte über Ergebnisse erster Datenerhebungen von Kirchenkreisen und Landeskirche. Danach werden inzwischen 85 Prozent des Strombedarfs im Bereich der Nordkirche durch kirchlichen Bündeleinkauf mit regionalem Strom aus erneuerbaren Energien gedeckt. Allein 2016 konnten dadurch rund 8.500 Tonnen CO2, 103 Kilogramm Atommüll und Kosten von etwa 854.000 Euro eingespart werden. Seit einem Jahr begleitet das Klimaschutzbüro der Nordkirche die Erfassung der Daten und Klimaschutzprojekte. Die Infostelle Klimagerechtigkeit organisiert Bildungsmaßnahmen in Schulen und unterstützt Kompensationsmaßnahmen für Klimaschäden.

„Die Kirchenleitung ist zuversichtlich, immer besseres Zahlenmaterial zu erhalten“, kündigte Büchner an. „So können Gemeinden, Kirchenkreise und Landeskirche genauer die Problemzonen erkennen und gegebenenfalls nachsteuern.“ Für den Herbst 2018 wird ein erster umfassender Bericht zur Umsetzung des Klimaschutzgesetzes erwartet.

Aktion Ökofaire Gemeinde

Die Nordkirchen-Aktion „ÖkoFaire Gemeinde“, initiiert im März 2017, will Kirchengemeinden ermutigen, mit kreativen Ideen faire und ökologische Aspekte in ihrem Kaufverhalten zu integrieren. Zunächst sind ein Beschluss des Kirchengemeinderates und eine Bestandsaufnahme der bisherigen Beschaffungspraxis nötig. Im Anschluss sollen aus dem Kriterienkatalog der Aktion mindestens zehn Maßnahmen ausgewählt werden, die umzusetzen sind.

Die erste Plakette "Ökofaire Gemeinde" konnte im November 2017 der Kirchengemeinde Breklum verliehen werden.

Mehr Informationen über die Aktion (Ansprechpartner, Kriterienkatalog, Wie können wir mitmachen?) auf: www.oekofaire-gemeinde.de

Umweltpastor Jan Christensen und Landesbischof Gerhard Ulrich enthüllen die Plakette "ÖkoFaire Gemeinde" am Breklumer Gemeindehaus, 29.11.2017 © Inke Raabe

Kooperationspartner

Fachreferent in der Nordkirche für Landwirtschaft und Ernährung
Kontakt:
Dr. Jan Menkhaus
Tel.: 0431 55779-418

jan.menkhaus@kda.nordkirche.de

www.kda.nordkirche.de

Infoportal Kirchenland

 

 

UmweltHaus am Schüberg
Kontakt:
Sylvia Hansen
Telefon: 040 64208177
hansen@haus-am-schueberg.de
www.haus-am-schueberg.de

Klimasail/Jugendklimanetzwerk/Jugendklimakonferenz
Kontakt:
Henry Brach
Tel.: 04522 507-0
h.brach@koppelsberg.de
www.klar-zur-wende.org

 

Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten in der EKD (AGU)
Kontakt:
Kirchenrat PD Dr. Wolfgang Schürger
Tel.: 089 5595-612
wolfgang.schuerger@elkb.de  
www.ekd.de/agu