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Ökumenisches Netzwerk Klimagerechtigkeit gegründet

Es geht um die Verantwortung der Christen für die Zukunft der Erde

24.04.2018 | Einrichtungen der evangelischen und römisch katholischen Kirche in Deutschland haben das Ökumenische Netzwerk Klimagerechtigkeit gegründet. Durch den Zusammenschluss sollen Austausch und Qualifizierung kirchlicher Akteure verbessert und das kirchliche Engagement für mehr Klimagerechtigkeit in Politik und Gesellschaft gestärkt werden.

Mitte April hatten sich Vertreterinnen und Vertreter der Fachstellen Eine-Welt und Weltkirche der Landeskirchen und Diözesen, Missionswerke und kirchlichen Hilfswerke, der Umwelt-Beauftragten der Kirchen, Orden und Verbände sowie des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) und der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) zu ihrer Gründungskonferenz für das Ökumenische Netzwerk in Münster getroffen.

„Die evangelischen und katholischen Kirchen mit ihren Hilfswerken und Konferenzen sind gesellschaftspolitisch ein wichtiger Akteur. Es geht um die Verantwortung der Christen für die Zukunft der Erde, die sowohl in der Enzyklika von Papst Franziskus „Laudato si“ als auch  in der EKD Denkschrift „Umkehr zum Leben - Nachhaltige Entwicklung im Zeichen des Klimawandels“ bekräftigt wird“, so Chris Böer, Koordinator des Ökumenischen Netzwerkes Klimagerechtigkeit.

Die Geschäftsstelle des Koordinators ist im Zentrum für Mission und Ökumene in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland angesiedelt. Eine weitere Geschäftsstelle ist beim katholischen Hilfswerk Misereor in Berlin. Das Netzwerk kann als Weiterentwicklung der entwicklungspolitischen Klimaplattform der Kirchen, Entwicklungsdienste und Missionswerke auf vielfältige Erfahrungen zurückgreifen.

Den vollständigen Text der Pressemitteilung vom 24.04.2018 finden Sie hier.