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Aktion Klimafasten

Landesbischof Ulrich: "Zeichen für schöpfungsgemäßen Lebensstil setzen"

01.02.2018 | „So viel du brauchst…“ -- unter diesem biblischen Leitsatz steht die Aktion Klimafasten, zu der neun Landeskirchen und ein Bistum einladen. Die Initiative stellt Klimaschutz und Klimagerechtigkeit in den Mittelpunkt der Fastenwochen (14. Februar bis Ostern) und regt an, sich Zeit zu nehmen, das eigene Handeln im Alltag zu überdenken, Neues auszuprobieren, etwas zu verändern. Die Nordkirche beteiligt sich erstmals an dieser Aktion. Landesbischof Gerhard Ulrich unterstützt das Projekt und freut sich, "dass wir mit dieser Aktion gemeinsam ein weiteres Zeichen setzen für einen schöpfungsgemäßen Lebensstil".

In der Pressemitteilung der Nordkirche vom 1.02.2018 drückt der Landesbischof seine Hoffnung aus, "dass sich viele Menschen auch bei uns in der Fastenzeit miteinander auf den Weg machen, um unseren wunderbaren Planeten Erde für uns, die nachfolgenden Generationen und die Mitgeschöpfe lebenswert zu erhalten."

Auch der Umweltbeauftragte der Nordkirche, Pastor Jan Christensen, betont die geistliche Motivation der Aktion: "In der christlichen Fastenzeit wird des Leidens Jesu geacht. Mit dem ‚Klimafasten‘ soll der Blick erweitert werden auf das Leid, das mit den Folgen des Klimawandels verbunden ist." Zugleich weist er auf die Chance einer persönlichen Bereicherung durch Verzicht hin: "Während des Klimafastens kann zudem jede und jeder erleben, wie wohltuend und entlastend ein einfacher Lebensstil sein kann."

Koordiniert wird die Aktion "Klimafasten" in der Nordkirche durch das landeskirchliche Klimaschutzbüro. Es stellt Informationen, Anregungen und Material zum Bestellen für Kirchengemeinden und Interessierte zur Verfügung: www.kirchefuerklima.de/klimafasten